
Die heutige Metalli entwickelt sich von einer Einkaufs-Allee zu einem lebendigen, intakten Zuger Stadtteil mit mehr Raum und Qualität zum Verweilen, Begegnen, Wohnen, Einkaufen und Arbeiten. Der meistfrequentierte Ort der Stadt reagiert damit auf ein verändertes Umfeld und auf die Herausforderungen unserer Zeit. Die qualitätsvolle Weiterentwicklung, bei der 85 Prozent der Bausubstanz erhalten bleiben, bewahrt die typischen Merkmale der Metalli-Architektur mit ihrer Allee, den Fassaden, Glasdächern und Arkaden sowie den Plätzen.
Das Wichtigste in Kürze
Das Gebiet Metalli hat in seiner Geschichte schon immer die sich ändernden Bedürfnisse der Stadt aufgenommen. Die Anforderungen an den meistfrequentierten Ort der Stadt verändern sich laufend und es ist wichtig, dass auch baulich darauf reagiert werden kann. Die heutige Metalli stammt aus dem Jahr 1987. Nach fast 40 Jahren besteht Erneuerungsbedarf, um auch den künftigen Bedürfnissen und Anforderungen der Zuger Bevölkerung, der Mieterinnen und Mieter sowie der Kundinnen und Kunden der Einkaufs-Allee gerecht zu werden.

Ein wichtiger Bestandteil des Bebauungsplans sind 160 neue Wohnungen, davon 130 zusätzlich und 64 preisgünstig. Der dringend benötigte, zusätzlich geschaffene Wohnraum ermöglicht städtisches Wohnen an zentraler Lage mit hervorragender ÖV-Anbindung und kurzen Wegen innerhalb der Stadt, zum Zugersee und zur Naherholung. Die Wohnungen sind in Grösse, Lage und Ausgestaltung gut durchmischt und für unterschiedliche Bedürfnisse geeignet. Für die vom Umbau betroffenen Wohnungsmieterinnen und -mieter ist eine direkte Anschlusslösung gewährleistet.
Aufgewertete und attraktiv gestaltete grüne Aussenräume schaffen Orte der Begegnung und neue Treffpunkte. Die Freiräume werden vergrössert und begrünt. Grosse Bäume auf dem Metalliplatz schaffen eine attraktive Atmosphäre, spenden im Sommer Schatten und verbessern das Stadtklima. Die öffentliche parkähnliche Dachterrasse mit Blick auf Zugersee, Zugerberg und Alpen bietet Aufenthaltsbereiche, wo man sich auch nach Feierabend treffen oder einen schönen Sommerabend geniessen kann

Der neue, einladende Metalliplatz nimmt die veränderte städtische Durchwegung auf und verbessert die Anbindung zum Bahnhof Zug deutlich. Durch den Neubau des Bahnhofs Anfang der 2000er Jahre hat sich der Hauptzugang weiter nach Süden verlagert. Der neue Metalliplatz kommt genau da zu liegen, wo bereits heute die meisten Personen die Baarerstrasse überqueren. Die Metalli öffnet sich zur Stadt und schafft damit einen neuen attraktiven Begegnungsraum.
Die zeitgemässe und qualitätsvolle Weiterentwicklung der Metalli knüpft an die typische Metalli-Architektur mit ihrer Allee, den Fassaden, Glasdächern und Arkaden sowie den Plätzen an und bewahrt ein wichtiges Stück Zuger Identität. Der Eingriff in die bestehenden Gebäude ist trotz deutlich höherer Ausnützung zurückhaltend: 85 Prozent der Bausubstanz innerhalb des Bebauungsplans sowie auch die überachte Ladenpassage und der glasüberdeckte Innenhof bleiben erhalten.


Die gezielte Aufwertung und sanfte Modernisierung der Infrastruktur, zusätzliche Veloparkplätze und weitere Sitzmöglichkeiten steigern die Attraktivität der Einkaufs-Allee und stärken das Einkaufs- und Gastronomieangebot. Dies ist eine Chance für den Erhalt und die Weiterentwicklung des regionalen Detailhandels sowie einer vielfältigen Gastronomie.
Im Rahmen des städtebaulichen Wettbewerbs mit renommierten Planungsteams und einer unabhängigen Fachjury sowie bei der Erarbeitung des Richtprojekts wurde bewusst darauf geachtet, dass möglichst ein grosser Teil der bestehenden Bausubstanz erhalten werden kann.
Der Bebauungsplan sieht vor, dass knapp die Hälfte des Gebäudes entlang der Baarerstrasse zurückgebaut wird. Dieser Rückbau ist notwendig, um Platz für die neuen Wohnungen, einen deutlich grösseren und begrünten Metalliplatz sowie eine bessere Anbindung zum Bahnhof zu schaffen. Der südliche Teil des Gebäudes entlang der Baarerstrasse wird wie weitere Gebäude im Bebauungsplan-Perimeter massvoll aufgestockt und entlang der Baarerstrasse entsteht ein bis 80m hohes Hochhaus. Die Platzierung des Hochhauses folgt dem Hochhausreglement der Stadt Zug. Für die Ausgestaltung des Hochhauses, der Aufstockungen und der Plätze werden Architekturwettbewerbe und qualitätssichernde Verfahren durchgeführt.
Mit dem gewählten Konzept können 85% der bestehenden Bausubstanz innerhalb des Bebauungsplanperimeters erhalten bleiben, was bei einer innerstädtischen Verdichtung mit deutlich höherer Ausnützung ein sehr hoher Wert ist. Ebenfalls erhalten bleiben die überdachte Ladenpassage sowie der glasüberdeckte Innenhof.
Weitere Informationen können den Bestimmungen sowie dem Situationsplan des Bebauungsplans Metalli entnommen werden:
Bestandesbauten

Projekt Lebensraum Metalli

Zug Estates beabsichtigt, den Lebensraum Metalli im Einklang mit der Gesamtentwicklung der Stadt Zug weiterzuentwickeln. Dazu wurde 2019 eine Planungsvereinbarung mit der Stadt unterzeichnet und 2020 ein Wettbewerbsverfahren mit mehreren renommierten Planungsteams und einer unabhängigen Fachjury durchgeführt.


Um einen Begegnungsort mit grösstmöglichem, nachhaltigem Nutzen für alle zu gestalten, wurde die Bevölkerung der Stadt Zug in einem mehrstufigen Mitwirkungsverfahren in den Planungsprozess miteinbezogen. Über Ausstellungen und Gespräche in der Einkaufs-Allee Metalli, schriftliche und elektronische Umfragen, Informationsveranstaltungen sowie eine Website pflegt Zug Estates einen kontinuierlichen Austausch mit interessierten Kreisen. Viele der Ideen und Anregungen aus diesem Dialog sind in die Entwicklung des Lebensraums Metalli eingeflossen.
Im Jahr 2024 wurden in enger Zusammenarbeit mit der Stadt die Grundlagen zum Bebauungsplan überarbeitet. Der politische Bewilligungsprozess für die Überarbeitung des Bebauungsplans Metalli wurde im April 2025 gestartet. Nachdem in der ersten öffentlichen Auflage im Sommer 2025 keine Einwendungen gegen den Bebauungsplan Metalli eingereicht wurden, fand am 18. November 2025 die zweite Lesung im GGR (Grosser Gemeinderat der Stadt Zug) statt. Dort stiess der Bebauungsplan auf breite Zustimmung und wurde mit 34:1 Stimmen bei einer Enthaltung deutlich gutgeheissen. Als nächster Schritt stimmt nun die Bevölkerung am 14. Juni 2026 über den Bebauungsplan Metalli ab.
Mit Zustimmung der Stimmberechtigten erfolgt frühestens Ende 2026 die Genehmigung des Bebauungsplans durch den Kanton Zug. Nach Genehmigung des Bebauungsplans startet der eigentliche Planungsprozess mit Durchführung eines Architekturwettbewerbs. Erste bauliche Massnahmen werden somit frühestens in ein paar Jahren erfolgen.
Die Weiterentwicklung zum Lebensraum Metalli erfolgt durch die Zug Estates AG (vormalige MZ Immobilien AG), welche seit der Erstellung Besitzerin der Metalli ist. Zug Estates konzentriert sich mit ihrer Geschäftstätigkeit auf die Stadt und den Kanton Zug und ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Zug Estates entwickelt und betreibt ihre Areale mit Sorgfalt und Weitsicht und berücksichtigt die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung. Bedeutende umgesetzte lokale Projekte wie das Suurstoffi-Areal in Rotkreuz bestätigen den Fokus auf eine nachhaltige und vielseitige Gestaltung sowie umsichtige Transformation von Lebensräumen.
Zug Estates setzt bei der Erstellung und im Betrieb ihrer Liegenschaften hohe Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit. Dies zeigt sich bereits heute im nahezu CO2-freien Betrieb ihrer Areale. Auch beim Lebensraum Metalli wird der Nachhaltigkeit hohes Gewicht beigemessen. Es wird eine Innenverdichtung angestrebt bei gleichzeitigem Erhalt von möglichst viel Bausubstanz. Es werden zusätzliche und vergrösserte Aussenräume geschaffen mit Pflanzen und Bäumen, welche für eine angenehme Atmosphäre sorgen, Schatten spenden und das Mikroklima verbessern. Zudem werden die Neubauten mindestens die Anforderungen des Standards Nachhaltiges Bauen Schweiz SNBS-Hochbau-Gold erfüllen.
Komitee «Ja für Zug»
Im Hinblick auf die bevorstehende Abstimmung zum Bebauungsplan Metalli vom 14. Juni 2026 setzt sich ein breit abgestütztes, überparteiliches Komitee für den Lebensraum Metalli ein. Im Komitee «Ja für Zug» engagieren sich Zuger Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur für den Bebauungsplan Metalli.

Damit die Metalli auch künftigen Bedürfnissen und Anforderungen der Zuger Bevölkerung, der Mieterinnen und Mieter sowie der Kundinnen und Kunden der Einkaufs-Allee gerecht werden kann, muss sie sich weiterentwickeln. Unter anderem soll im Rahmen der Weiterentwicklung im Zentrum von Zug zusätzlicher, dringend benötigter Wohnraum entstehen. Nicht zuletzt besteht nach bald 40 Jahren ein gewisser Erneuerungs- und Sanierungsbedarf bei den Gebäuden.
Der neue Metalliplatz wird mit über 900 m2 fast dreimal so gross sein wie der heutige Platz gegenüber dem Restaurant Bären, welcher rund 350 m2 gross ist. Er wird über grosskronige Bäume verfügen und damit eine deutlich höhere Aufenthaltsqualität aufweisen als der heutige Platz. Der Platz am südlichen Ende der Metalli-Passage bleibt grössenmässig unverändert, wird aber teilweise durch eine zweigeschossige Arkade überdacht. Zudem ist auch dort eine Aufwertung durch das Pflanzen von grosskronigen Bäumen vorgesehen. Darüber hinaus ist auf dem Gebäude entlang der Baarerstrasse die Schaffung einer öffentlichen parkähnlichen Dachterrasse vorgesehen. All diese Massnahmen führen zu einer deutlichen Vergrösserung und Aufwertung der Aussenräume, was der gesamten Zuger Bevölkerung zugutekommt.
Der neu angeordnete Platz verbessert die Anbindung zum Bahnhof Zug deutlich, da er genau auf der Achse liegt, auf der bereits heute die meisten Personen die Baarerstrasse überqueren. Durch den Neubau des Bahnhofs Anfang der 2000er Jahre hat sich der Hauptzugang weiter nach Süden verlagert. Der geplante Metalliplatz reagiert nun auf diese Veränderung und wird zum Auftakt, Eingangstor und Begegnungsraum und schafft eine direkte Verbindung zum Bahnhof.
Der Erhalt und die Anknüpfung an die typische «Metalli-Architektur» mit Allee, Fassaden, Glasdächern sowie Arkaden und die Plätze sind zentrale Elemente des Vorhabens. Lediglich der Gebäudeteil entlang der Baarerstrasse muss knapp zur Hälfte zurückgebaut werden, damit die zusätzlichen Flächen und Aussenräume geschaffen werden können. Alle weiteren Gebäude auf dem Metalli-Geviert werden erhalten bzw. aufgestockt. Der Eingriff in die bestehenden Gebäude ist trotz deutlich höherer Ausnützung zurückhaltend: 85 Prozent der Bausubstanz innerhalb des Bebauungsplans bleiben erhalten. Die Bebauungsplanbestimmungen sehen vor, dass nebst dem qualifizierten Projektwettbewerb für das Hochhaus auch qualitätssichernde Konkurrenzverfahren für die weiteren Gebäude und den Aussenraum durchzuführen sind.
Damit die geplanten Aussen- und Aufenthaltsräume geschaffen werden können, ist ein Hochhaus mit einer Höhe von bis zu 80 Metern vorgesehen, das die an anderer Stelle wegfallenden Flächen aufnimmt. Das geplante Hochhaus liegt innerhalb der in dieser Zone zugelassenen Gebäudehöhe. Der Standort, das Volumen und die Höhe des geplanten Hochhauses sind aus dem qualitätssichernden Konkurrenzverfahren mit renommierten Planungsteams und einer unabhängigen Fachjury hervorgegangen. Die Gestaltung (wie Fassade und Form) des Hochhauses wird in einem nachgelagerten Architekturwettbewerb geklärt werden, welcher gemäss Hochhausreglement zur Sicherstellung einer positiven städtebaulichen Wirkung vorgeschrieben ist.
Es werden keine zusätzlichen Parkplätze in der Metalli gebaut. Durch die direkte Lage am Bahnhof Zug und die Anbindung mehrerer Buslinien ist das Areal optimal durch den öffentlichen Verkehr (ÖV) erschlossen.
Um einen Begegnungsort mit grösstmöglichem, nachhaltigem Nutzen für alle zu gestalten, wurde die Bevölkerung der Stadt Zug in einem mehrstufigen, öffentlichen Mitwirkungsverfahren in den Planungsprozess miteinbezogen. Von Beginn weg wurden in Gesprächen in der Einkaufs-Allee Metalli, schriftlichen und elektronischen Umfragen, Infoveranstaltungen, Gruppengesprächen sowie über die Projektwebsite Bedürfnisse und Wünsche aus der Bevölkerung erhoben. Die Erkenntnisse flossen in die Aufgabenstellung des städtebaulichen Verfahrens und die Planungen ein.
Der Stadtrat der Stadt Zug hat den Bebauungsplan Metalli am 8. April 2025 beschlossen und an den GGR (Grosser Gemeinderat der Stadt Zug) zur ersten Lesung vom 17. Juni 2025 überwiesen, wo er auf breite Unterstützung stiess. Nachdem in der ersten öffentlichen Auflage keine Einwendungen eingereicht wurden, fand am 18. November 2025 die zweite Lesung im GGR statt. Dort wurde der Bebauungsplan mit 34:1 Stimmen bei einer Enthaltung deutlich gutgeheissen. Mit Zustimmung der Stimmberechtigten erfolgt frühestens Ende 2026 die Genehmigung des Bebauungsplans durch den Kanton Zug. Nach Genehmigung des Bebauungsplans startet der eigentliche Planungsprozess mit Durchführung eines Architekturwettbewerbs.
Nein. Im Moment wird keine Warteliste geführt. Die Ankündigung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.
Nein. Die Umsetzung der einzelnen Eingriffe wird etappiert erfolgen. Ein Grossteil der Läden wird jederzeit offen und zugänglich bleiben. Die Einschränkungen für die Besucherinnen und Besucher der Metalli sollen so verträglich wie möglich gestaltet werden.

Patrik Stillhart
CEO Zug Estates